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Wie es dazu kam, daß ich Nylon am Bein über alles liebe...

 

Angefangen hat alles als ich noch ein Kind war. Damals war ich oft bei meinen Großeltern. Dort entdeckte ich eines Tages im Nachtschränkchen meiner Großmutter eine Menge Damenstrümpfe. Ich war fasziniert von diesen langen Dingern und streifte mir diese viel zu großen Dinger über meine Beine. Stolz präsentierte ich mich meinen Großeltern. Diese lachten, ließen mich aber in Ruhe damit spielen. Da mir das Ganze wohl damals Spaß machte, habe ich das öfter gemacht, damals wohl eher unbewußt. Dann geriet das Ganze langsam in Vergessenheit.

Als ich so ungefähr vierzehn Jahre alt war, saß ich eines Nachmittags in der Küche meiner Eltern und machte Hausaufgaben. Zwischendurch durchstöberte ich einige Schubladen. Dabei entdeckte ich eine Tüte mit Seidenstrümpfen meiner Mutter, diese alten Originale mit Hochferse und Naht. Ich beschloß, sie einmal anzuprobieren. Also Hose und Socken aus und die Strümpfe an! Dabei hatte ich ein merkwürdiges, aber schönes Gefühl. Ich stolzierte so in der ganzen Wohnung umher und beschaute mich vor dem Spiegel. Ich konnte sicher sein, daß niemand störte, da mein selbständiger Vater auf Kundenbesuch war und meine Mutter den im Nachbarhaus gelegenen Laden betreuen mußte. Manchmal probierte ich auch Mutters Schuhe aus, die relativ niedrige Absätze hatten. Alles das genoß ich in der Spiegelansicht und oft passierte es dabei. Im Laufe der Zeit wurde die Auswahl aufgrund uns allen bekannter Fehler durch Laufmaschenbildung und die damit verbundene heimliche Aussonderung bei verschiedenen Strümpfen immer häufiger und der Bestand dezimierte sich. Als ich eines Tages wieder meine seidenbestrumpften Beine inklusive Damenschuhe im Spiegel betrachtete, hörte ich auf der Treppe zu unserer Wohnung Schritte. Alarm! Jemand kam! Schnell die Hose an! Der Versuch mißlang, weil ich mich beim Anziehen in den Hosenbeinen verfing und umfiel. Zeit zum Vertuschen blieb mir nicht mehr, denn ich hörte, inzwischen in die Küche geflüchtet, wie sich der Schlüssel im Schloß der Wohnungstür umdrehte, das Schloß aufsprang und jemand hereinkam. Ich lag auf dem Küchenboden und riß verzweifelt an meiner Hose - aber zu spät, meine Mutter sah mich bereits und begann zu lachen. "Jetzt weiß ich endlich, wo meine Strümpfe abgeblieben sind! " lachte sie und ging weitgehend über die mir natürlich mehr als peinliche Sache hinweg. Von da an paßte ich auf wie ein Spitz. Immer wieder zog ich heimlich Strümpfe und Strumpfhosen an. Bald begann ich, mein Taschengeld zu sparen mit dem Ziel, mir endlich Strapse kaufen zu können. Mittlerweile hatte ich nämlich in der Kommode meiner Großmutter einen Hüfthalter gefunden, den ich des öfteren inklusive der dazugehörigen Strümpfe anzog. Das war zwar supergeil und ich war dann eigentlich immer entsprechend "aussagekräftig", aber es war sehr umständlich. Dann kamen die ersten Strumpfhosen auf den Markt, was ich natürlich als die absolute Reform betrachtete, denn sie waren recht günstig und soo bequem!!!

Danach folgte eine Phase, in der ich meine Vorliebe zu Nylons vergaß. Daran waren eine Menge Freundinnen Schuld, denen ich das nie erklären hätte können.Und sie hätten das auch mit absoluter Sicherheit nicht verstanden!

Eines Tages - meine damalige Freundin war auf einem Wochenendlehrgang - fand ich zufällig während der Suche nach einem Taschentuch im Schlafzimmer eine ihrer Strumpfhosen. Sofort war das bestimmte Gefühl da, das viele von uns kennen werden und ich beschloß, mit absoluter Schnelligkeit dieses Teil anzuziehen, um meinen Spaß damit zu haben. Somit war ich wieder auf der "Schiene" und nutzte jede Gelegenheit, mich entsprechend zu kleiden. Zu dieser Zeit begann ich, heimlich Strumpfhosen zu tragen, während wir zum Essen, zu Bekannten oder in die Disco gingen. Dies geschah je nach Fall mit oder ohne "Tarnsocken" und war immer aufregend. Seit dieser Zeit habe ich in unregelmäßigen Abständen Nylons, welcher Art auch immer, zu schätzen und geheimzuhalten gelernt. Im März 2001 habe ich zufällig die erste Homepage zum Thema "Männer in Strumpfhosen" gefunden und trage seitdem irgendwelches Nylonoutfit vom Anziehen bis zum Ausziehen. Da meine Lebensgefährtin nichts von meiner Vorliebe wußte, verbrachte ich morgens immer eine gewisse Zeit im Badezimmer zwecks Morgenwäsche und Anziehen von halterlosen Strümpfen. Das ging bis zum 26. 4. 2001 gut. An diesem Morgen überraschte mich meine Freundin (jetzt Frau) durch das plötzliche Öffnen der Badezimmertür während des Anziehens meiner Strümpfe. Ich wußte damals nicht, ob sie es gemerkt oder gesehen hat. Spannende Situation, denn sie hätte es sehen müssen!

Dann kamen die Sommernächte 2001, an denen ich abends immer unter meine kurzen Jeans Nylons anzog. Dabei passierte es öfters, daß ich mich vorher bereits in diesem Outfit in unserer Diele von meiner Frau zum Rundgang verabschiedete. Da sie es nicht gemerkt hatte, wurde ich provokativer. Ich zeigte mich manchmal so, daß ich vor dem letzten Hundespaziergang fix und fertig im Wohnzimmer saß, während meine Frau und ich uns unterhielten. Bei dem gedämpften und indirekten Licht im Raum hat sie es nicht gemerkt. Bis jetzt hat sie sich nicht geäußert... In der letzten Zeit habe ich mich abends immer ohne Socken ins Wohnzimmer gesetzt. Eine blickdichte Strumpfhose in der entsprechenden Farbe vorhandener Socken ist bei gedämpften Licht nicht einfach vom Original zu unterscheiden. Irgendwie fühlte ich mich immer sicherer...

...Aber dann, am Abend des 25. 9. 2001 geschah das Unfaßbare: Meine Frau sagte mir in einem Gespräch, daß sie etwas gesucht habe und dabei einige Paar Strümpfe und Strumpfhosen, teilweise unbenutzt, in einem meiner Schreibtischschränke gefunden habe. Natürlich wollte sie wissen, was das zu bedeuten hat. Bei den gefundenen Sachen handelte es sich zum Teil um einige durch Laufmaschen unbrauchbar gewordene Exemplare, die ich eigentlich wegwerfen wollte und vergessen hatte. Einerseits war mir das sehr peinlich, doch andererseits war jetzt die Chance gekommen, die Fakten auf den Tisch zu legen. In einem langen Gespräch hat sie mir dann ihr Einverständnis gegeben.

Jetzt ist es endlich geschafft und die Geheimniskrämerei hat ein Ende!

 

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