" Gedanken " Möglichkeit " Antworten " Geschichten " Strumpftests " Links " Gästebuch "

 
 

 

 


   


Yvonnes Nylonmemoiren

 

Bei mir fing alles recht frühzeitig an. Meine erste Berührung mit Nylons hatte ich bereits vor meiner Pubertät, als ich zufällig diesen recht ungewöhnlichen Stoff hinter einem Stuhlkissen entdeckte, wo meine Mutter gewöhnlich Teile ihrer Kleidung ablegte.Ich fühlte mich sofort von dem durchsichtigen Stoff angezogen, den ich mir dann neugierig, aber nur über die Füße stülpte. Mehr traute ich mich nicht und einmal wurde ich dabei sogar von meiner Mutter erwischt, die aber kurioserweise nichts sagte. Wahrscheinlich nahm sie das Ganze als kindliche Spielerei. Dann kam ich in die Pubertät, spielte Fußball in der C-Jugend. Nach dem Spiel ging es ab in die Badewanne,die damals bei uns im Keller lag, gleich neben einer Vielzahl von Wäscheleinen. Dort hingen unter anderem dann, welche Herrlichkeit, jede Menge Strumpfhosen meiner Mutter. Eines Tages traute ich mich einfach und nahm eine von der Leine. Zu deutlich war noch die Kindheitserinnerung an diesen herrlichen Stoff. Diesmal stülpte ich die Strumpfhose aber nicht nur über die Füße, sondern zog sie hoch. Augenblicklich fühlte ich mich wie ein junger Gott, bekam sofort eine Erektion, die sich sonst nur beim Anblick miniberockter Mädchenbeine einstellte und wußte genau: Hier war der Beginn einer lebenslangen Passion. Diese wurde auch dadurch begünstigt, daß es für mich in diesen Jahren bald leicht wurde unbemerkt in die Strumpfhosen meiner Mutter zu schlüpfen. In meinem Zimmer hing nämlich ihr Kittel, in dessen Taschen sie oftmals einige ihrer zur Wäsche bereiten Strumpfhosen hineinsteckte, in denen ich mich bei abgeschlossener Zimmertür regelmäßig verlustierte.

Wobei meine Eltern es wahrscheinlich komisch fanden, daß ich in letzter Zeit meine Tür so oft abschloß. Eines Tages pochte es dann auch recht heftig an meiner Tür. Ich saß auf meiner Bettkante in einer wunderschön besonders seidig glänzenden Nylonstrumpfhose und wußte mir nicht anders zu helfen, als in der Schnelligkeit eine dieser kurzen, unsäglichen Lederhosen über zu ziehen, in der Hoffnung meine hautfarbene Strumpfhose würde dann nicht wahrgenommen werden. Auf die Idee die Strumpfhose schnell auszuziehen und zu verstecken, kam ich komischerweise nicht. So öffnete ich also unsicher und nervös die Tür, weil das Klopfen nicht nachgeben wollte. Es war mein Vater. Doch jetzt geschah etwas Merkwürdiges. Er sagte nur, daß ich nicht immer die Tür abschließen solle, kein Ton über meine Aufmachung, obwohl mir im Nachhinein klar wurde, daß er meine nylonbestrumpften Beine unmöglich übersehen haben konnte.

Ein Vorgang, den ich mir nur damit erklären kann, daß mein Vater vielleicht ebenfalls eine Vorliebe für Nylons hatte.
Sei's drum.Während meiner gesamten Pubertätsphase verfestigte sich meine Affinität zu Nylonstrumpfhosen und gelegentlich, wenn meine Eltern mal außer Haus waren, zog ich manchmal auch noch andere "Damenwäsche" oder ein Rock oder Kleid meiner Mutter an. Doch das war letztendlich nicht wichtig für mich und ohne Nylons hätte keines dieser Kleidungsstücke irgendeine erotische Wirkung für mich gehabt.

Dann kam die Zeit erster Frauenfreundschaften, wo die Frequenz und Intensität meiner Strumpfsucht merklich zurück ging, wie das aus vielfältigen Gründen wohl bei den meisten der Fall war.

Dann folgte die für mich schreckliche Zeit der Bundeswehr, die nur von einem Erlebnis ganz besonderer Art erhellt wurde. Als ich eines Sonntags in meinen Standort zurückfuhr, wurde ich von einem älteren Herrn angesprochen. Er verwickelte mich geschickt in ein Gespräch über den Bund usw. und zeigte Verständnis für meine Situation dort. Er lud mich in sein Hotel zu einem Bier ein, wobei ich mir in meiner jugendlichen Naivität nichts dachte.

Schließlich erzählte er von seiner Frau, seinen zwei Kindern und meinte, bei der Bar sei es so laut, ob wir nicht auf seinem Zimmer weiter erzählen könnten. Ohne großartig rum zu überlegen, folgte ich ihm. Nach kurzer Zeit jedoch schon, konnte er seine Finger nicht bei sich behalten und versuchte mir die Hose zu öffnen. Ich sträubte mich allerdings vehement und erklärte ihm, daß ich heterosexuell sei und ausschließlich auf Frauen bzw.Mädchen stünde. Er entgegnete, er in erster Linie auch, doch er sei halt bi und fühle sich von meinem (damals  recht schlanken) Körper angezogen.Ob ich denn grundsätzlich etwas dagegen hätte, ihm ein wenig entgegen zu kommen.

In diesem Moment reagierte ich rein instinktiv. Ich sah plötzlich die Gelegenheit mein jahrelanges Versteckspiel etwas zu lockern und erklärte ihm, daß ich wirklich nur auf Mädchen stand, aber da gebe es eventuell etwas, was für ihn auch interessant sein könne. Ich erzählte ihm von meiner Strumpfleidenschaft und das ich mich gerne mal in der Gegenwart einer anderen Person so kleiden würde, um zu testen, wie er meine Beine darin fände. Warum ich diesen Vorschlag machte, weiß ich bis heute nicht, vielleicht war es die Einsamkeit beim Bund oder einfach das Verlangen, mein Geheimnis mit jemandem zu teilen, der offensichtlich selbst eins hatte.

Ich bat ihn also darum (aus Geldmangel oder weil ich damals noch Angst hatte, im Geschäft welche zu erwerben) für mich am nächsten Tag Nylons zu kaufen. Dann käme ich gerne morgen nach Dienst wieder. Er erklärte mir, daß er die ganze Woche noch in Koblenz sei (Standort) und dann müsse ich ihm im Gegenzug versprechen auch jeden Abend zu erscheinen. Außerdem sagte er, ich solle ihm dann die Auswahl meiner Strümpfe überlassen. Am nächsten Tag faßte ich dann tatsächlich allen Mut zusammen und ging ins Hotel. Er empfing mich recht freundlich, kam sofort zur Sache und verwies auf die auf dem Bett liegenden Sachen. Und was lag da. Ein ganzes Panoptikum von Herrlichkeiten. Ein durchsichtiges Oberteil, ein Spitzenhöschen, Strapse und natürlich schätzungsweise 5 verschiedenfarbige Paar Nylons(keine Strumpfhose).Ich war starr vor Erregung. Er betonte, ich solle eben mal Nylons mit Strapsen ausprobieren. Das sähe noch mehr sexy aus als Strumpfhosen. Ich muß zugeben, er hatte recht. Heute sind für mich Strapse mit Nylons die ideale Kombination (trotz Strumpfhosen und "Halterlosen". Damals war das jedoch Neuland für mich. Vor seinen Augen zog ich mir alle diese schönen Dinge an und zum Schluß betrachtete ich mich im Spiegel, wobei ich vor Begeisterung halb verrückt wurde.

Damit tat ich es dem älteren Herrn gleich, der mich bat neben ihm auf dem Sofa Platz zu nehmen. Ich bedankte mich artig für seine Komplimente, fühlte mich wirklich überirdisch, ließ mich meinerseits aber zu keinen weiteren Zugeständnissen hinreißen.

Das alles ist mittlerweile über 20 Jahre her.Nie mehr hat mich ein anderer Mann in dieser Aufmachung gesehen.Mein weises Haupt ziert mittlerweile ein Bart und meinen Körper leider auch ein kleiner Bauch. Lediglich meine Lebensgefährtin sieht mich auch heute noch regelmäßig so, wobei sie sich davon leider nicht allzusehr erregt fühlt, um es mal vorsichtig auszudrücken und das liegt nicht daran, daß ich zugenommen habe.

Aus diesem Grunde suche ich auch heutzutage Kontakt zu gleichgesinnten Nylonstrumpf-und Damenwäschefreunden, die meine gar nicht so ungewöhnliche Leidenschaft nur zu gut nachvollziehen können.
 
Grüße,
      

 

Zur Auswahl

Zur Hauptseite

 

 


 
 
 
   
© 2001 - 2004 by Micha "